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Firmung

Firmung – das Feiern des Hl. Geistes (Gedanken zum Hl. Geist) unter uns Menschen. Firmung ist das Feiern der Mündigkeit junger Erwachsener. Der Firmkurs wird jährlich angeboten; der Jahrgang, der den 17./18. Geburtstag feiert, wird angeschrieben. Selbstverständlich ist es jungen Männern und Frauen möglich – je nachdem auf welche Jahrgänge sich ihr Freundeskreis verteilt – am Firmweg auch etwa 1-2 Jahre früher oder später teilzunehmen.

Firmung 18plusDer alljährliche Firmweg wird im September mit einem Auftakttreffen aller Firmanden, FirmbegleiterInnen und den Mitgliedern der Firmprojektgruppe beginnen. Zentral sind im Firmweg die Gruppenabende sowie das Firmweekend in Einsiedeln und der Vorbereitungstag im Frühling.

Die Teilnahme an der Firmreise nach Berlin ist freiwillig; über Auffahrt oder Pfingsten wird sie angeboten und ist sehr empfehlenswert.

Firmung 2011/12: Zeitplan_und_Themen-Ausgabe_Firmanden  [PDF, 54.0 KB]

Firmweg 2010/11: Bilder von der Firmung 2011  


Bei Fragen zum Firmweg melden Sie sich bitte bei:
 
Andreas Wissmiller
041 741 84 54                                                       
andreas.wissmiller@pfarrei-steinhausen.ch

 


Zum Thema Gottes Geist - einige Gedanken:

 

„Störe mich, Heiliger Geist"


Wir sollten nicht allzu selbstverständlich darum bitten, dass der Heilige Geist bei uns einkehren möge, weil der Heilige Geist da, wo er einkehrt und Wohnung nimmt, nicht nur seine "Gaben" mitbringt, sondern zugleich ein in hohem Mass unbequemer, ja störender Gast ist. Der gleiche Heilige Geist, den wir mit Recht inbrünstig erbitten, ist zugleich die unheimliche Störung aller persönlichen und erst recht aller kirchlichen Selbstsicherheit; er ist der Angriff Gottes auf unsere Unlebendigkeit und Selbstgenügsamkeit; er hat keinen Respekt vor aller verfestigten Institution, vor äusserer Ordnung, wenn sie zum Selbstzweck geworden ist. ...Die beiden "Elemente", die in der Pfingstgeschichte als die Begleiterscheinungen und Symbole des heiligen Geistes erscheinen, Sturmwind und Feuer, sind die unheimlichsten unter allen Elementen, und sie lassen nichts, was sie ergreifen, an seinem Ort und in seinem Zustand. ...Wer an den Heiligen Geist als die schöpferische Aktivität Gottes glaubt und in diesem Glauben um das Kommen des Geistes bittet, der muss wissen, dass er damit die göttliche Störung herbeiruft und sich dafür offen hält, dass Gott ihn stört in seinem "Besitz", in seinen Gewohnheiten, auch Denkgewohnheiten, wenn sie nicht mehr dafür taugen, ein Gefäss der heilsamen Unruhe und der aufregenden Wahrheit zu sein. Wer also bittet: "Komm, Heiliger Geist", muss auch bereit sein zu bitten: "Komm und störe mich, wo ich gestört werden muss."

Wilhelm Stählin